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Vorsicht Kalkfeld!

10. November 2021 | Allgemein

Leider kommt es immer wieder vor, dass sich Spaziergänger auf die abgesperrte Baustelle „verirren“. Oft auch in Begleitung ihres treuen Verbeiners.

Aus gegebenem Anlass möchten wir hier noch einmal darauf hinweisen, dass die vorhandenen Absperrungen ernst zu nehmen sind: auf Baustellen lauern Gefahren, die nicht für jeden direkt offensichtlich sind.

Auf einer Zwischenlagerfläche haben wir den Boden mit Kalk versetzt, damit er bald auf dem neuen Spielplatz eingebaut werden kann. Es handelt sich dabei um die weißliche Fläche nahe der Veybach-Mündung (siehe Foto). Da auf der Fläche momentan noch Kalkreste liegen, die noch verarbeitet werden, ist der Kalk noch ätzend. 

Daher bitten wir noch einmal darum, die Baustelle nicht zu betreten! Sollte Ihr Vierbeiner auf die Kalkfläche gelaufen sein, müssen die Pfoten zügig und sorgfältig gereinigt werden.

Vielen Dank!

 

 Warum kalken wir den Boden?

Kalken ist eine weit verbreitete Methode zur Bodenverbesserung. Der vorgefundene Boden war u.a. aufgrund des hohen Wassergehalts nicht verdichtungsfähig genug, um ihn wie geplant wieder einzubauen. Wenn der Boden beim Einbau nicht ausreichend verdichtet wird, sind die Erdbauwerke, die daraus entstehen, nicht standsicher. Kalk bindet Wasser im Boden und sorgt – durch die hierbei entstehende Wärme – zusätzlich für die Teilverdunstung des Wassers. Hierdurch wird seine Verdichtungsfähigkeit so weit verbessert, dass stabile Erdbauwerke daraus errichten werden können – in diesem Fall die Geländegestaltung des neuen Spielplatzes. Der fertig behandelte Boden ist natürlich nicht mehr ätzend. Mit der Zeit kommt es zudem zu einer sogenannten puzzolanischen Reaktion, die den gekalkten Boden langfristig weiter verfestigt.

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